Liebe Bürgerinnen und Bürger, lieber Herr Minister, lieber Wolfgang Tiefensee, lieber Kollege Hering, liebe Kollegen aus dem Deutschen Bundestag und dem Rheinland-Pfälzischen Landtag, verehrte Repräsentantinnen und Repräsentanten der kommunalen Verantwortung, verehrte Damen und Herren!
Zunächst einmal möchte ich alle grüßen und allen danken, die bis zuletzt an dem Projekt festgehalten haben, ich will auch denen Respekt sagen, die anderer Meinung sind, auch wenn sie nicht immer den richtigen Ton heute zu finden scheinen.
Ich freue mich darüber, dass es in einer großen Anstrengung über 3 Jahrzehne gelungen ist, jetzt mit diesem Bau zu beginnen. Meine sehr geehrten Damen und Herren, dieses Land Rheinland-Pfalz, die Menschen, die hier leben und in Zukunft hier leben werden, sind darauf angewiesen, dass wir eine erfolgreiche Region im Reigen der europäischen Regionen sind und bleiben können; und das geht nur, wenn man angebunden ist, das geht nur, wenn man die Brückenfunktionen wahrnehmen kann zwischen dem Osten Europas und dem Westen Europas, und das ist die Rolle, die Rheinland-Pfalz erfolgreich einnimmt und auch in Zukunft erfolgreich spielen muss.
Wenn man, meine Damen und Herren, eine Exportquote so wie dieses Land Rheinland-Pfalz hat, an der Spitze aller Deutschen Länder, zusammen mit Baden-Württemberg, dann heißt dies, dass man mit seinen Nachbarn zusammenarbeiten muss. Dann heißt dies aber auch, dass man mit seinen Nachbarn verbunden sein muss, und wer JA sagt zu einem erfolgreichen Europa, der muss auch JA sagen zu den notwendigen, vernünftig ausgebauten Straßen-, Bahnen- und Schienenverbindungen und Wasserstraßenverbindungen.
Ich kann nur dankeschön sagen dafür, dass die Finanzierung sichergestellt worden ist, und wer die Chance nicht erkennt, (Ich halte es gut aus, ich habe Mikrofone und muss nicht so schreien wie sie. Also lange halten Sie das nicht mehr durch; sie haben nicht nur Unrecht, Sie sind auch unhöflich, und das ist nicht in Ordnung.)
Meine Damen und Herren, wir können dankbar sein, dass wir es hingebracht haben, gerade in dieser Zeit ein so großes Investment umzusetzen. Dieses Bauwerk wird durch den Bau selber viele Hundert Arbeitsplätze sichern, es wird Geld in die Region bringen und es wird mit seinen Erschließungsstärkungen von Generation zu Generation gute Wirkung haben.
Im Übrigen, ich unterstreiche, was der Bundesverkehrsminister gesagt hat; gründlicher als wir kann man nicht mehr planen; ich hätte mir gewünscht, es wäre etwas schneller gegangen; alle Parlamentsebenen, die kommunalen, die Landes- und Bundesebene haben dieser Maßnahme nicht nur zugestimmt, sondern auch die materiellen Voraussetzungen dafür geschaffen, und zwar mit breitest denkbarer Mehrheit; wir haben, und das ist das gute Recht von Bürgerinnen und Bürgern, die Gerichte bemüht bis zum Schluss auf allen Ebenen, und alle, alle, die an der Gestaltung des Rechtsstaates beteiligt sind, haben einen Abwägungsprozess getroffen, und der ist so getroffen worden, dass wir heute mit diesem Bau beginnen können.
Für das Land Rheinland-Pfalz, für Deutschland, für Europa ist dies ein großer und wichtiger Tag, davon bin ich fest überzeugt. Und deshalb sage ich: in Abwägung all dessen, was zu bedenken ist, der Einsatz dieser Mittel, dieser 270 Millionen ist notwendig und richtig. Und darüber hinaus ist es auch richtig, lieber Kollege Hering, liebe Kolleginnen und Kollegen aus dem Rheinland-Pfälzischen Landtag, dass wir entschieden haben, hier nicht eine Maut-Brücke zu bauen, sondern durch den Einsatz von Mitteln des Landes eine Brücke zu bauen, die nicht nur überregional, sondern auch regional ihre Bedeutung damit verbessern kann. In all diesen Varianten steckt eines drin: heute Verantwortung übernehmen für die Zukunft. Das tun wir, davon bin ich fest überzeugt.
Danke an alle, die entschieden haben; alles Gute für alle, die jetzt hier planen und bauen; mögen wir eine erfolgreiche und eine gute Bauphase und eine gute Zukunftsphase für diesen Straßenabschnitt, für diese Brücke erleben.
Alles Gute, herzlichen Dank.