




[Allgemeines] [Arbeitsplätze] [Infrastruktur] [Wirtschaft] [Umweltschutz]
Die B 50 neu befreit die anliegenden Orte vom Durchgangsverkehr.
Durch die B50 neu würde es nicht zu einer Entlastung, sondern in geringem Umfang zu einer Verlagerung des Verkehrs kommen. Die Erfahrung zeigt sogar, daß nach dem Neubau von Autobahnen der Zubringerverkehr zur Autobahn in den Anliegerorten steigt und die gesamte Straßenverkehrsmenge höhere Werte erreicht als vor dem Bau der Autobahn.
Die B 50 neu ist als Lückenschluß im europäischen Fernstraßennetz als Verbindung des belgisch-niederländischen Raumes unumgänglich.
Die Verbindung von Belgien zum Rhein-Main-Gebiet ist durch das bestehende Autobahnnetz bereits vorhanden. Mit einem Internet-Routenplaner lässt sich sogar beweisen, dass der Hochmoselübergang für sämtliche Fernverbindungen von den Nordseehäfen ins Rhein-Main-Gebiet einen Umweg darstellen würde (zwischen 33 und 72 Minuten lünger). Auch die Verbindung von Brüssel ins Rhein-Main-Gebiet würde über die neue Straße 22 bis 29 Minuten länger dauern.
Durch die neue Streckenführung verringert sich die Unfallgefahr.
Durch gleichzeitig höhere Geschwindigkeiten kann keinesfalls die Rede von verringerter Unfallgefahr sein. Es sind sogar »Fallen« für Kraftfahrer eingebaut, in Form des 22 Meter (!) tiefen Einschnitts in das Gelände zwischen Mundwald und Lieser, der im Winter in hohem Maße glatteisgefährdet sein wird.
Die offizielle Berechnung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses für die Strecke kommt sogar zu dem Ergebnis, daß sich die Verkehrssicherheit insgesamt verringern wird!