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Der Bau der B50 neu wird durch Ausgleichmaßnahmen kompensiert.
Als Ausgleichsmaßnahme für den Bau der B50 neu wird nur ein kleiner Bruchteil der neu versiegelten Fläche an anderer Stelle entsiegelt. Diese Ausgleichsflächen sind in ökologisch weniger bedeutsamen Gebieten vorgesehen. Der Erläterungsbericht zeigt jedoch, daß viele Baumaßnahmen nicht auszugleichen sind. So heißt es im Bericht beispielsweise: »Die Querung der Mosel mit einer ca. 1,7 km langen Brücke stellt einen erheblichen, nicht ausgleichbaren Eingriff in das Landschaftsbild dar.«. Diese Aussage spricht für sich.
Des weiteren wird durch die zusätzlich versiegelte Fläche wesentlich mehr Regenwasser schnell abgeleitet werden, das nicht mehr versickern kann. Letztendlich wird dieses Wasser in die Mosel fließen und damit die ohnehin schon vorhandene Hochwassergefahr weiter erhöhen.
Da der Damm in der Wittlicher Senke jetzt niedriger ausfallen wird als ursprünglich geplant, ist kein Kaltluftsee mehr zu befürchten.
Die Wetterlage wird auch weiterhin auftreten können, nur nicht mehr in einem so großen Gebiet wie zuvor. Kaltluftseen können im Frühjahr und im Herbst entstehen, also genau zur Blüte- und zur Erntezeit. In diesem Fall bedeutet dies das Aus für den Tabak-, Erdbeer- und Frühsalatanbau!
Außerdem drängt sich die Frage auf, wie objektiv dieses neue Gutachten sein kann, da der bearbeitende Deutsche Wetterdienst dem Verkehrsministerium untersteht.