Erhaltene Zuschriften


24.3.2011
Der reinste Horror
Liebe Aktivisten!

Immer noch träume ich davon endlich mal an der Mosel Urlaub zu machen und meinen Lieblingswein vor Ort zu verkosten. Nun habe ich heute im DLF von dem Drama "Hochmoselübergang" gehört. Das ist ja der reinste Horror. Bitte nehmen Sie mich mit in das Laufband auf der Startseite auf:

Wolfgang Macht, Uelzen

Ich werde auf jeden Fall die Petition unterzeichnen und meinen Freunden und Bekannten von dieser Sauerei berichten. Unsere Politiker verlieren immer mehr die Bodenhaftung und müssen überall gegen den Willen der Bevölkerung ihre Denkmal-Bauten durchpeitschen. Es ist soooo traurig.
Bitte nicht aufgeben!

Es grüßt herzlich und drückt die Daumen !
Wolfgang Macht


31.12.2010
Sehr geehrte Frau Merkel,
sehr geehrter Herr Ramsauer,

vor ein paar Tagen hat der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft darauf aufmerksam gemacht, dass die Polizeikräfte im ganzen Land immer häufiger gezwungen sind, politische Entscheidungen durchzusetzen, die immer mehr Menschen nicht billigen und nicht vertreten. Der Bau des Hochmoselübergangs bei Zeltingen ist eine solche Entscheidung. Er zerstürt eine über viele Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft und kostet enorm viel Geld, das an anderer Stelle fehlt (ein Beispiel: die meisten Kommunen konnten im bisherigen Winter aus Kostengründen ihre Straßen nicht ange­messen räumen). Auf der anderen Seite erschließt sich dem interessierten Bürger kaum der Nutzen dieser Infrastrukturmaß­nahme. Wozu also das ganze? Bitte nutzen Sie Ihr politisches Gewicht, um sich gegen den Bau des Hochmoselübergangs einzusetzen. Es wäre ein wichtiges Signal für die Menschen in Deutschland und gegen die zuneh­mende Politikverdrossenheit im ganzen Land.

Freundliche Grüße
Markus Schwind
Frankfurt


08.12.2010
Sehr geehrter Herr Ramsauer,

ich möchte Sie hiermit bitten, den Bau der B50 sofort einzustellen und das ökonomisch und ökologisch schwachsinnige Projekt zu stoppen. Auch hier wie bei Stuttgart21 gibt es weder eine verkehrliche Notwendigkeit noch eine andere Erklärung, die im Ansatz jegliche Rechtfertigung dieses Projektes erklären ließe. Sie zerstören mehr als Sie gewinnen. Ist das Ihre Art von Verkehrspolitik ? Hauptsache genehmigtes Geld verbaut ? Mit welcher scheinheiligen Arroganz werden Verkehrsprojekte dieser Art als "fortschrittlich" bezeichnet ? Ich dachte, die CSU betrachtet sich als wertkonservativ. Besinnen Sie sich auf diese Stärke !

Mit freundlichen Grüßen
Dieter Ilg
79102 Freiburg


08.12.2010
Sehr geehrter Herr Beck,

ich möchte Sie hiermit bitten, den Bau der B50 sofort einzustellen und das ökonomisch und ökologisch schwachsinnige Projekt zu stoppen. Auch hier wie bei Stuttgart21 gibt es weder eine verkehrliche Notwendigkeit noch eine andere Erklärung, die im Ansatz jegliche Rechtfertigung dieses Projektes erklären ließe. Sie zerstören mehr als Sie gewinnen. Ist das Ihre Art von Verkehrspolitik ? Hauptsache genehmigtes Geld verbaut ? Mit welcher scheinheiligen Arroganz werden Verkehrsprojekte dieser Art als "fortschrittlich" bezeichnet ? Ich dachte, die klugen Köpfe der SPD betrachten sich als wertkonservativ. Besinnen Sie sich auf diese Stärke !

Mit freundlichen Grüßen
Dieter Ilg
79102 Freiburg


08.12.2010
Sehr geehrte Frau Klöckner,

ich möchte Sie hiermit bitten, den Bau der B50 sofort einzustellen und das ökonomisch und ökologisch schwachsinnige Projekt zu stoppen. Auch hier wie bei Stuttgart21 gibt es weder eine verkehrliche Notwendigkeit noch eine andere Erklärung, die im Ansatz jegliche Rechtfertigung dieses Projektes erklären ließe. Sie zerstören mehr als Sie gewinnen. Ist das Ihre Art von Verkehrspolitik ? Hauptsache genehmigtes Geld verbaut ? Mit welcher scheinheiligen Arroganz werden Verkehrsprojekte dieser Art als "fortschrittlich" bezeichnet ? Ich dachte, die klugen Köpfe der CDU betrachten sich als wertkonservativ. Besinnen Sie sich auf diese Stärke ! Erhalten Sie diese einzigartige Kulturregion und opfern Sie diese unserer Kinder willen nicht dem (verbeamteten) Strukturkapitalismus.

Mit freundlichen Grüßen und meinen besten Wünschen zur Vorweihnachtszeit
Dieter Ilg
79102 Freiburg


08.12.2010
Sehr geehrter Herr Hering,

ich möchte Sie hiermit bitten, den Bau der B50 sofort einzustellen und das ökonomisch und ökologisch schwachsinnige Projekt zu stoppen. Auch hier wie bei Stuttgart21 gibt es weder eine verkehrliche Notwendigkeit noch eine andere Erklärung, die im Ansatz jegliche Rechtfertigung dieses Projektes erklären ließe. Sie zerstören mehr als Sie gewinnen. Ist das Ihre Art von Verkehrspolitik ? Hauptsache genehmigtes Geld verbaut ? Mit welcher scheinheiligen Arroganz werden Verkehrsprojekte dieser Art als "fortschrittlich" bezeichnet ? Ich dachte, kluge Köpfe betrachten sich als wertkonservativ. Besinnen Sie sich auf diese Stärke !

Mit freundlichen Grüßen
Dieter Ilg
79102 Freiburg


03.10.2010
Sehr geehrte Initiative,

wir waren gestern an der Baustelle Bereich Graacherschanze- Eiserne Weinkarte. Für uns ist dieses Bauwerk, auch ohne die umstrittene Brücke, der größte Landschaftseinschnitt den es je im westlichen Hunsrück gegeben hat, und ohne Beispiel.

Eine größere Katastrophe gibt es nicht.

Mit traurigen Grüßen,
Fam. Michael Köhler, Idar-Oberstein


06.09.2010
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

seit den 1980er Jahren äußert der Rheinische Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz seine Besorgnis über die Auswirkungen des o. g. Vorhabens auf das kulturhistorisch besonders wertvolle Moseltal. ...

Der Ausbau der B50 und vor allem der Bau der Hochmoselbrücke führen zu einem vollständigen Bruch in der Entwicklung einer historisch gewachsenen Kulturlandschaft, deren bisherige Gestalt von einer sukzessiven und vor allem nachhaltigen anthropogenen Überprägung bestimmt ist. ...

Es ist zu befürchten, dass im Zuge der Bauarbeiten auf dem „Moselsporn“ weltberühmte Spitzen-Weinlagen durch Beeinflussung der Wasserversorgung in ihrem Wert erheblich beeinträchtigt werden. ...

Eine mögliche Chance auf eine Aufnahme der Region in die Liste des „UNESCO-Weltkulturerbes“ dürfte durch den Hochmoselübergang deutlich erschwert werden. ...

Der Neubau der B50, vor allem der Hochmoselübergang, stellen einen erheblichen Eingriff dar, dessen weitreichende Folgen trotz langem planungsrechtlichen und -technischen Vorlauf nur schwerlich abzuschätzen sind. ...

Mit freundlichen Grüßen
Frithjof Kühn
Vorsitzender
Dr. Heike Gregarek
Geschäftsführerin
ganzer Brief


09.08.2010
Celebrate the beauty of the Mosel

At this point in time I don't really know why this bridge would even be considered. The Mosel is an area that all people who love wine and have a facination with terroir celebrate. The Mosel is a very historic place one the whole world should see in its glory without a huge bridge traveling through it. I hope is project does not move forward and we can continue to celebrate the beauty of the Mosel.

Claudia Weersing


08.06.2010
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Dr. Beck,

ich bin Rechtsanwalt, Gernegutesser, Weintrinker und Vater von zwei Töchtern. Die Leidenschaft fürs Kochen und Weintrinken teile mit Herrn Dr. Maly, unserem Oberbürgermeister.
An der Mosel war ich noch nie. Das möchte ich aber gerne noch einmal nachholen. Im Slowfood-Magazin habe ich über den geplanten Bau dieser Brücke gelesen. Jetzt müssen wir ja bekanntlich nächstes Jahr 11 Milliarden sparen. Ich frage mich, welche Gründe gewichtiger sein sollen, als der Erhalt einer Kulturlandschaft, um die uns auf der Welt viele beneiden? Sind wir doch ehrlich: wäre diese Brücke unbedingt nötig, weshalb wurde sie dann nicht vor dreißig Jahren gebaut?
Was wir heute brauchen sind Einsparungen bei den Staatsfinanzen und ein guter Riesling. Beides sind wir unseren Kindern schuldig. Und nicht neue Brücken.

Mit freundlicher Hochachtung
Michael Eitel, Nürnberg


06.06.2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
seit 20 Jahren im fernen Wien (aber deutscher Staatsbürger, die meiste Zeit in D auch Rheinland-Pfälzer, und Weinliebhaber) stoße ich eben eher zufällig auf Ihre Initiative (über die VDP-homepage, in der ich über ein anderes Weingut etwas geblättert habe).
Über die Brücke bin ich absolut entsetzt. Ich stelle mir vor, ein ähnliches Projekt würde für die Wachau in Ö nicht nur vorgeschlagen sondern tatsächlich realisiert ---- unfassbar... kurz: es fehlen mir sämtliche Worte für einen solchen Wahnsinn!
Bemerkenswert finde ich auch die extrem einseitige Link-Auswahl der homepage der Landesregierung --- ich hätte mir eine solche - nun ich sage mal: stalinistisch anmutende - "Informations"-Politik seitens einer Landesregierung (auch und gerade einer SPD-geführten) in heutiger Zeit tatsächlich nicht mehr vorstellen können; dieses Beispiel beweist leider das Gegenteil.
Auch die absolute Ignonz der verantwortlichen Politiker erleben zu müssen, schmerzt einmal mehr; die Zerstörungen sind nicht rückgängig zu machen, eine einzigartige Landschaft, ein kostbarer Kulturraum wird unwiederbringlich zerstört, und das, obwohl wir doch schon so viele grausige Negativ-Beispiele täglich besichtigen können, intakte Landschaften wie das Moseltal zu einem extrem raren Gut geworden sind.
(Von der Geldverschwendung gar nicht zu reden, was könnte man mit 330 Mio. alles Sinnvolles tun!)
Ich hoffe inständig, Sie können das Schlimmste noch verhindern. Wenn sinnvoll, schicke ich Ihnen gerne noch eine unterzeichnete Petition.
Mit besten, gleichwohl zutiefst besorgten und wirklich traurigen Grüßen aus Wien
Matthias Krampe


27.05.2010
(an alle Fraktionsvorsitzenden)
Mit diesem Schreiben moechte ich an Sie und die Mitglieder Ihrer Fraktion appellieren, sich fuer einen sofortigen Baustopp und Ende des Projekts Hochmoseluebergang weiterhin einzusetzen, obwohl die Bauarbeiten inzwischen begonnen haben. So weit ich den entsprechenden Meldungen entnehmen konnte, wird das Bauprojekt Hochmoseluebergang im Bundestag nochmals thematisiert werden, aufgrund der hohen Zahl an Unterzeichnern, die sich in einer oeffentlichen Petition gegen das Projekt erklaert haben und ich hoffe, dass ich das nicht missverstanden habe. In jedem Fall bitte ich Sie, sich fuer eine Neudiskussion dieses grotesken Bauvorhabens einzusetzen.

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz versucht in ihren Reaktionen den Eindruck zu erwecken, dass es ein kleiner Kreis ansonsten weltfremder "Weinkenner" sei, der - ungerechtfertigterweise - gegen ein Projekt protestiere, dass die Mosellandschaft, laut der Landesregierung, NICHT zerstoere und keinen nachhaltig-destruktiven Einfluss auf die ansaessigen Weinbaugebiete von Weltrang haben werde. Zum letzteren ist zu sagen, dass schon wenig Beschaeftigung mit dem Thema einem klarmacht, dass nicht nur das Mikroklima der Weinberge in Mitleidenschaft gezogen wird, sondern dass sogar die Gefahr einer Erosion kompletter Weinbergshaenge besteht, also eine irreparable Zerstoerung einer durch Jahrtausende entstandenen Kulturlandschaft. Des weiteren ist es schlicht pathologisch weltfremd anzunehmen, dass ein Betonungetuem wie die in den 60er Jahren geplante Moselbruecke die Wirkung der Mosellandschaft unangetastet lassen wird.

Tatsaechlich geht es hier aber um wesentlich mehr, als die Partialsorgen einer Elite von "Kennern", auch wenn das verheerende Signal, dass dieses Bauprojekt international gibt (Ja, der deutsche Riesling ist einer der weitreichendsten kulturellen Botschafter, die wir derzeit haben), nicht vernachlaessigt werden darf. Landschaft und das Erlebnis von Landschaft betrifft nicht nur einen kleinen Kreis von Freunden deutschen Rieslings, sondern steht allen zur Verfuegung, die mit offenem Sinn der landschaftlichen Schoenheit gegenuebertreten. Als eine durch den Weinbau gepraegte Kulturlandschaft hat das Moseltal eine ueberregionale Bedeutung als Teil des kulturellen Erbes Deutschlands. Ein kulturelles Erbe bester Art, da es nicht in einschuechternden Museumsbauten sich einem kleinen Kreis von Gebildeten vorbehaelt, sondern offen fuer alle ist und so entscheidende gesellschaftlich-integrative, positiv identitaetsstiftende Funktion entfaltet. Und gerade letzteres scheint mir Deutschla nd, angesichts der negativen Bevoelkerungsentwicklung, mehr zu benoetigen als die Zubetonierung weiterer Landschaft.

Der Hochmoseluebergang wird das natuerliche Landschaftsbild schmerzhaft zerreissen, die gewachsende Verbindung der ansaessigen Menschen mit 'ihrer' Landschaft unterbrechen und so den Weg freimachen fuer eine schleichende Industrialisierung. Besonders in Hinblick auf Zuwanderungs- und Integrationspolitik waere es wichtig, einen vertraeglicheren und nachhaltigeren Einsatz der Haushaltsmittel zu finden und so zu einer Integration von Menschen, Landschaft und wirtschaftlichen Anliegen zu kommen, die nicht nur eine oekonomische, sondern eine Lebensperspektive fuer ansaessige und hinzukommende Buergerinnen und Buerger bietet.

Ich unterrichte zur Zeit als Doktorand im German Program der Johns Hopkins University Deutsch fuer Collegestudenten und ich frage Sie: Wie soll ich guten Gewissens meinen Studenten die Komplexitaet und Nuancenvielfalt des unuebersetzbaren Wortes 'Heimat' erklaeren, wenn ich weiss, dass selbige in Deutschland selbst verschandelt und totbetoniert wird? Wie soll ich weiterhin guten Gewissens zu meinen Studenten von der Pionierfunktion Deutschlands in Umweltschutz und Nachhaltigket reden, wenn mit der Moselbruecke ein Umgetuem aus den 60er Jahren wachgerufen wird, dass jede Form von Nachhaltigkeit und Respekt vor der Landschaft mit (Dinosaurier)fuessen tritt? (Dazu lege ich Ihnen auch den offenen Brief Sarah Washingtons ans Herz: http://mobile-radio.net/bridge.html )

Ich appelliere an Sie, sich fuer einen sofortigen Baustopp des Hochmoseluebergangs einzusetzen und nicht nur den wirtschaftlichen Schaden fuer den deutschen Weinbau, sondern auch den kulturellen und gesellschaftlichen Schaden fuer Deutschland, den dieses Projekt nach sich ziehen wird, zu verhindern. (Die hinter dem Projekt stehende abgrundtiefe Kulturverachtung zeigt sich ja auch darin, dass das Rheinland-Pfaelzische Verkehrsministerium damit prahlt, dass der Koelner Dom unter der Bruecke bequem Platz faende; ein Groessenwahn, dessen Zeit man in Europa vorueber meinte.)

Mit freundlichen Gruessen,
Malte Wessels


14.05.2010
Sehr geehrter Herr Laska,
ich verfolge aufmerksam Ihren Kampf gegen den Hochmoselübergang. Ich stehe voll hinter Ihren Bemühungen, den Bau dieses Monsters zu verhindern.
Wenn Ihnen gelingt den Bau zu verhindern, würde mich das riesig freuen.
Freundlicher Gruß
Heinz-Günter Seibel, Emmelshausen


12.05.2010
Dear Minister Hendrik Hering:

I am appalled at the Mosel Bridge project at Uerzig, which I read about today in the New York Times.
I rode along the Mosel last year on my bike and, for heaven's sake, there have to be better ways to spent 500 Million Euros than to build an ugly bridge. Do we need to destroy every last bit of untouched landscape for the sake of the automobile?
I consider this project to be nothing other than insane, and a gross misappropriation of taxpayers' money.

Best Regards,
Dr. Patrick Schnell
260 Bond Street
Brooklyn, NY, 11217
USA


04.05.2010
Please add my name in protest to the building of the bridge. I can't believe that the German government would support the B50 project in light of the damage that would be done to the vineyards and heritage sights.
I treasure the fine wine that comes from this region. Dr. L is my favourite wine of all. Please don't do this. You call this progress? More like stupidity to me. There must be other alternatives to this.

Mrs. Cheryl Boegeman
Burnaby, BC, Canada


13.04.2010
Sie lernen nichts dazu: Politiker, Planer, Geldmenschen...
Nach Nürburgring-Größenwahn nun Mosel-Höchstwahn.
Wer profitiert eigentlich wirklich davon?

Ich unterstütze den Protest!
Prof. Dr. Heinz Schilling


09.04.2010
Sehr geehrte Bundeskanzlerin Frau Merkel!
Wahrscheinlich wissen Sie bereits, worum es unter dem Stichwort "Hochmoselübergang" geht, da sich schon lange, aktuell aber verstärkt, Widerstand gegen das Bauprojekt regt.
Ich selbst bin an der Mittelmosel geboren und aufgewachsen, lebe seit 15 Jahren aber in Münster. Gerade dadurch habe ich die Kulturlandschaft und Natur in meiner Heimat neu schätzen gelernt. Mir ist es nicht gelungen, in Münster und der weiteren Umgebung annähernd schöne Wandermöglichkeiten zu finden wie an Mosel, Eifel und Hunsrück. Gerade das flache Münsterland ist sehr zerschnitten und es ist nicht möglich, eine halbe Stunde am Stück spazieren zu gehen ohne eine Autostraße zu hören oder zu queren. Es sollte ein ernsthaftes Anliegen gerade auch des Staates für seine Bürger sein, im stark besiedelten Deutschland mit seinem dichten Straßennetz die wenigen Ecken und Regionen zu schützen und zu erhalten, die Erholung vom anstrengenden Leben in der industrialisierten und von wirtschaftlichen Interessen dominierten Welt bieten können. Wir brauchen diese Erholungsräume dringend, in denen man noch die Vielfalt der Natur bestaunen und erleben kann. Was mich besonders wütend macht ist, dass der Hochmoselübergang ja nicht einmal unter wirtschaftlichen Aspekten lohnend ist, sondern nur teuer und überflüssig. Die Moselregion wird immer hauptsächlich von Weinbau und Tourismus leben, ihre Schönheit und ihr Charme sind ihr wirkliches Kapital und der Vorteil, den sie im Moment noch hat. Bitte helfen Sie deshalb, diese unwiderrufliche Bausünde aufzuhalten, die der Region nur Nachteile bringt!
Mit freundlichen Grüßen
Julia Schmitt


05.04.2010
Als Liebhaberin des Moselriesling hat mich der geplante Bau, durch den ich erst durch den "Spiegel" erfahren habe, zutiefst entsetzt. Die von der Landesregierung vorgebrachten Argumente "positive Impulse für Wirtschaft und Tourismus" kommen einer Milchmädchenrechnung gleich. Der Wirtschaft werden durch die Zerstörung des Weinbaus Steuereinnahmen entgehen, der Tourismus, speziell die Autofahrer, freuen sich über eine bessere ungehinderte Durchreise. Mehr Urlauber werden wegen einer Hochbrücke sicher nicht an der Mosel hängen bleiben. Auch dieser Aspekt sollte den Verantwortlichen einmal vor Augen geführt werden.
Mit freundlichem Gruß
Ingrid Tornow


14.02.2010
Hallo Herr Laska.
Meine Frau und ich, beide um die 40, fahren bereits seit ein paar Jahren mindestens einmal im Jahr in den Ferienpark Mont Royal bei Kröv. Auch dieses Jahr werden wir wieder an Ostern in Ihrer schönen Gegend sein. Fast jedes Mal machen wir auch in Ürzig halt und kehren im Kloster Machern ein.
Wir schätzen und lieben die schöne und natürliche Landschaft.
Bereits durch den Frontal21-Beitrag sind wir zufällig auf diesen katastrophalen Brückenbau aufmerksam geworden.
...
Was die Vernunft betrifft, nun, - ich denke Argumente gegen diesen Bau sind genug gesagt. Mit Logik und Vernunft kommt man da nicht mehr weiter!
Wenn selbst Presse und Medien nichts bewirken können.
Das ist wohl wie ein Schwanzvergleich: Wer die höchste Brücke hat! A la: "Ätsch, meine Brücke ist aber höher als Deine!"
Geld und Kosten scheinen unseren Politikern mittlerweile auch egal zu sein, wie man an den zahlreichen Banken-Bailouts und nun auch dem Griechenland-Bailout über die KfW sieht. Die Gemeinden und Städte haben kein Geld mehr, aber Hauptsache wir laufen rum wie der Weihnachtsmann und verteilen Geschenke an Gott und die Welt.
Ich habe mir das Ganze Bauprojekt einige Male sehr genau in Google Earth angeschaut. Was ich absolut nicht verstehe: Man hätte doch einfach die L53n westlich von Monzel und Kesten über die Mosel führen und südlich von Brauneberg, Mühlheim, Andel und Monzelfeld nach Longkamp führen können! Oder alternativ zwischen Kesten und Brauneberg über die Mosel. Das würde die Landschaft nicht so zerstören, wäre sicher um einige Millonen billiger und hätte auch den Nutzen, dass man alle diese Orte anschließen könnte. Wurde überhaupt jemals über diese Alternative nachgedacht???
Ich denke, noch wäre die Möglichkeit gegeben die Streckenführung dahingehend zu ändern. Die bereits gebauten oder gerodeten Abschnitte könnte man als Verbindungsstraßen nutzen. Die Kosten wären damit nicht umsonst ausgegeben. Wahrscheinlich ist eine Änderung der Streckenführung auch aussichtsreicher als ein kompletter Baustopp.
Erst vor kurzem hatten wir in unserer eigenen Ortschaft das Problem, gegen den Politikerwillen vorgehen zu müssen. Es ging um die Bebauung eines Gebietes, das eigentlich gar nicht bebaut werden darf. Alle Parteien waren dagegen, selbst die FDP, nur die CDU war dafür, die leider die Mehrheit hatte. Dank der Bürgerinitiative und der Wahl zum Bürgerentscheid ist die Sache jetzt Gott sei Dank vom Tisch: http://www.liederbach-taunus.de
Daher wissen wir aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist so eine Entscheidung rückgängig zu machen.
Nun, die Franzosen sind da radikaler. Da entführt man einfach die zuständigen Personen. ;-))
Mit freundlichen Grüßen


13.01.2010
(Anlässlich einer Rundfunkveranstaltung des Deutschlandfunks)
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Gottfried Adler aus Hückelhoven am Niederrhein; ich möchte meine Meinung aus der Sicht eines Urlaubers kundtun. Meine Familie kommt seit 4 Generation hier in das Herz der Mittelmosel, um Wein zu kaufen, gut zu essen und die Ruhe zu genießen. Aktuell bin ich im Jahr zusammengerechnet 3 Wochen pro Jahr hier.
Über das Projekt Hochmoselübergang sind wir entsetzt. Ich habe naiverweise gedacht, dass eine solche Verschandelung des Moseltales nicht mehr möglich ist. Dies ist ein Dinosaurierprojekt, das aus den 70er Jahren stammt, in der Umweltzerstörung Programm war. Seit wir vor einem Jahr erfahren haben, dass die Realisierung Wirklichkeit werden soll, ärgern wir uns jeden Tag darüber.
Die Losung heißt "Sanfter Tourismus", nicht Brachialtourismus. Durch ein solch hässliches Bauwerk werden eventuell ein paar Busse mehr kommen, die nur für wenige Stunden bleiben und pauschal ihre 12,50 Euro hier lassen werden. Gäste aber, die hier wirklich Geld lassen, bei Winzern ihren Wein kaufen, in Hotels gut speisen, wohnen und nicht auf den Euro achten, werden vor den Kopf gestoßen.
Nach monatelangem Prüfen und Diskutieren komme ich mit meiner Familie und meinen Freunden zu dem Schluss, dass es wirklich kein tragfähiges Argument für das Projekt gibt und dass es sich klar erkennbar um ein Produkt des Lobbyismus handelt.
Wenige werden verdienen, Viele werden leiden!
So schwer es mir fallen wird, wenn diese Brücke Wirklichkeit wird, werden wir nicht mehr hierher kommen. Ein solcher Anblick macht nur agressiv und zerstört jeden Urlaubsgenuss!
Mit besten Grüßen
Gottfried Adler


11.12.2009
Ich werde es nie verwinden können, wenn dieses Monstrum dort steht! Alle Einheimischen, die mich schon seit teilweise 25 Jahren kennen, glauben es mir nicht, dass ich nicht mehr kommen werde, wenn es soweit ist. Aber ich könnte den Anblick einfach nicht ertragen.
Meine Frau und ich sind JEDEN Tag wütend über dieses sinnlose und absolut überflüssige Projekt! Ich finde es bewundernswert, dass Ihr nicht aufgebt, aber wenn nicht ein Wunder geschieht, wird das schönste Stück Mosel ruiniert. Wenn ich nur an den Krach in Winningen denke..................Es gibt wirklch kein Argument dafür!!
Auch jetzt gerade bekomme ich wieder einen Hals, wo ich das hier schreibe: Ist nicht schon genug Natur unwiederbringlich zerstört????? Stuart empfahl die Verbrennung einer Beck-Puppe, mittlerweile finde ich die Idee sehr gut....
Ein Moselurlauber


1.12.2009
(Kopie eines Briefes an Kurt Beck und Hendrik Hering)
Sehr geehrter Ministerpräsident,
sehr geehrter Herr Verkehrs-, Wirtschaft-, Landwirtschafts- und Weinbauminister,
die Studie von HERRIG "Die zu erwartenden Auswirkungen der Projektes A60/B50 des Bundesverkehrswegeplans auf die Erreichbarkeitsverhältnisse in den Räumen Brüssel/Lüttich, Rheinland-Pfalz und Rhein-Main" kommt zu dem Schluss, dass die moderaten Zeiteinsparungen sowie die geringen zu erwartenden Verkehrsströme den Bau nicht rechtfertigen. Neuansiedlungen sind nur in kleinem Umfang zu erwarten. Die Studie erfüllt alle wissenschaftlichen Kriterien. Die Zeiteinsparungen sind durch inzwischen getroffenen Baumaßnahmen noch geringer geworden, die Siedlungsdichte, die ein Merkmal zur Abschätzung des Verkehrsstroms ist, auch. Demgegenüber sind die Einnahmen (auch Steuergelder) durch Tourismus an der Mosel gestiegen. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass die B50neu den Tourismus fördern wird, im Gegenteil. Sie geben gigantische Summe aus, ohne ausreichenden Grund. Sie riskieren zusätzlich Steuermindereinnahmen in der Region. Arbeitsplätze werden in der Region durch die Baufirmen nicht oder kaum geschaffen, und wenn ja nur vorübergehend.
Demgegenüber werden dauerhaft Arbeitsplätze im Tourismus abgebaut. Die Umwelt wird massiv geschädigt, die Ausgleichsmaßnahmen können nie den Verlust der Weinqualität der Weltspitze-Rieslingweinlagen wettmachen! 11 Ortschaften an der Moselschleife verlieren ihr Naherholungsgebiet, welches von zahlreichen Gästen genutzt wurde. Ich leite dort Walkinggruppen mit Gästen und Einheimischen. Das wird in Zukunft wohl nicht mehr möglich sein: Zunächst die Bauarbeiten, dann der Verkehr und die Durchschneidung des Gebietes. Die Gebiete auf der anderen Moselseite eignen sich aufgrund der Wegführung, Sonnenstand und Steigungen nicht.
Ich möchte von Ihnen wissen, was Sie zu diesem Tun veranlasst. Sie kennen doch die Studie. Welche Gegenstudien haben Sie? Bitte mailen Sie mir die, oder die Quellenangaben dazu, einmal zu! Und das alles auf Pump! Es ist unfassbar, wie viel Schaden man mit einem "Konjunktur!"paket anrichten kann. Das ist ein Umwelt- und Kultur- und Geldvernichtungspaket!
Sie bringen den Flugplatz Hahn häufig als Argument. Aber: Rynair hat unser Land doch schon genug erpresst. Wir kommen doch schon mit EU-Recht in Konflikt. Sie müssen sich doch nicht noch tiefer in die Abhängigkeit begeben. Sollten Sie an das Cargo-Geschäft denken: Die o.g. Studie kommt ganz eindeutig zu dem Schluss, dass es kaum Neuansiedlungen geben wird. Wenn jetzt noch der Airport Bitburg ausgebaut wird, ist das Argument ja auch noch weiter geschwächt.
Und: Ich muss es noch einmal ganz klar erwähnen: Die Bevölkerung hier ist mehrheitlich gegen die Brücke, auch wenn nicht jeder protestiert. Viele werden Grün wählen, weil diese Partei den Baustopp unterstützen. Sie werden bei der nächsten Wahl ihr blaues oh pardon, nein grünes Wunder erleben, wenn nicht schleunigst innegehalten wird. Es kann mit einem Baustopp noch viel Geld gespart werden und beispielsweise in den Schienenausbau gesteckt werden. Herr Hering, nicht immer zeugt es von Klugheit, die Politik der Vorgänger weiterzuführen. Manchmal ist es klug, nachzudenken und falsche Politik zu stoppen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elisabeth Reis, Zeltingen-Rachtig


21.11.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind mit 3 Sternen im Guide Michelin und 19,5 Punkten im Gault Millau eines der 3 besten Restaurants in Deutschland und eines der Top 50 weltweit. Wir unterstützen mit unserem regionalen Küchenstil heimische Produkte und setzen uns mit größtem Engagement ein, dass unsere deutsche Genusskultur weltweit Anerkennung findet.
Dazu gehört für uns selbstverständlich Weine aus historischen und grandiosen deutschen Lagen unserem internationalen Publikum zu präsentieren.
Mit großem Entsetzen haben wir gelesen, dass nun versucht wird durch das Herz der Mosel - einem der deutschen Kleinode - eine Brücke zu schneiden! Grosse Weinbergslagen würden aus dem Gleichgewicht geraten und wieder einmal würde ein Kulturgut dem schnöden Mammon zum Opfer fallen.
Lassen Sie das bitte nicht zu!

Mit freundlichen Grüssen
J. W. - Küchenchef
R. E. - Chef Sommelière
Miguel Calero - Mâitre

Restaurant Vendôme


20.11.2009
(Kopie eines Briefes an Kurt Beck)

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
mit Entsetzen haben meine Frau und ich zur Kenntnis genommen, welches Bauvorhaben zum Nachteil der Mosellandschaft durchgeführt werden soll.
Die Brücke über die Mosel wird mehr Nachteile für Bevölkerung der Region bringen als Nutzen. Den Nutzen hat nur der "durchfahrende Verkehrsteilnehmer", der seine Aussicht für ein paar Minuten von dieser Brücke genießen kann und etwas Zeit einspart.
Meine Frau und ich sind in diesem Jahr an der Mosel mit dem Fahrrad unterwegs gewesen. Wir genossen die Landschaft der Mosel mit ihren Orten. Aber auch mit dem "Dampfer" haben wir die Mosel befahren.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Idylle und Harmonie, die wir hier erlebt haben, plötzlich durch das Vorhandensein dieses Betonklotzes von Brücke unterbrochen wird.
Wir hegen die Hoffnung, dass die Einsicht siegt, hier keinen unwiederbringlichen Schaden am Moseltal anzurichten, nur weil es vielleicht den wirtschaftlichen Interessen von Leuten dient, die selbst gar nicht einschneidend und unwiederbringlich von den Maßnahmen des Brückbaues betroffen sind.
Für das Land Rheinland-Pfalz wäre der Brückenbau ein Frevel an der Heimat.

Mit freundlichen Grüßen
Brigitte und Werner Gartinger


8.11.09
(Kopie eines Briefes an Kurt Beck)
Betr: Hochmoselbrücke B 50

Sehr geehrter Herr Beck!
Im Oktober d.Js. Haben wir Urlaub in Bernkastel gemacht, haben aber auch die in der Nähe liegenden Weinorte besucht und uns an der herrlichen Landschaft erfreut. Nun soll diese überdimensionale Brücke da hingestellt werden. Dagegen lege ich mein Veto ein. Ich bin Lehrer für Geografie, Biologie pp. Ich unterrichte die Schüler gelegentlich auch über Sinn und Unsinn von Großbaumaßnahmen.
Über den Bau dieser Brücke bin ich entsetzt. Ich habe tagelang schlechte Laune gehabt, weil ich mich hilflos und ohnmächtig fühle, um diesen Bau zu verhinden. Alles, was ich dazu lesen konnte, spricht gegen den Bau der neuen Moselbrücke: Der Flughafen Hahn ist ausreichend erreichbar, wie es heute ist. Die Kulturlandschaft Mittleres Moseltal ist einzigartig und unbedingt erhaltenswert, wie es jetzt ist. Meiner Meinung nach liegt das Wohl der Allgemeinheit nicht im Brückenbau, sondern im Erhalt der Kulturlandschaft !
Ich habe keine ausreichende Begründung lesen können, warum diese unglaublichen Millionensummen verpulvert werden sollen für eine Brücke, die doch nur wenige brauchen. Warum, bitte, will das Land diese Brücke haben?
Um den Unternehmern lukrative Aufträge erteilen zu können??
Da rutscht meine SPD aber wirklich zu weit nach rechts.

Mit freundlichen Grüßen gez. Gerald


08.11.2009

Guten Tag!
Mit einigen Freunden und ihren Ehefrauen aus Rocherath, einem belgischen Dorf nahe der deutschen Grenze bei Monschau, haben meine Frau und ich nach unserer Pensionierung mehrmals die Schönheiten des Moseltales in der Gegend von Bernkastel, Zeltingen und zuletzt Veldenz kennen und schätzen gelernt. Wir haben uns sogar den Namen "Moselgruppe" zugelegt.
Eine herrliche Gegend!
Umso mehr waren wir entsetzt, als wir in der Sendung "Frontal 21" über den Bau einer gigantischen Moselbrücke bei Ürzig erfahren haben. Neugierig geworden, haben wir uns nach weiteren Informationen umgesehen und sind auf Ihre Webseite gestoßen.
Also, man fasst es nicht. Wollen die Politiker in Rheinland-Pfalz wirklich den Dresdenern Konkurrenz machen und auch ihre wunderschöne Flusslandschaft mit ihren Weinbergen durch ein derartiges Monster verschandeln?
Die Betonierungswut zugunsten des Autos kennt wirklich keine Grenzen.
Da der Bau schon begonnen hat, wird es wahrscheinlich nicht mehr gelingen, das Projekt noch zu kippen. Aber man soll die Hoffnung nicht aufgeben.
Deshalb möchten wir Ihnen diese Sympathiebekundung zukommen lassen.
Für die "Moselgruppe"

Norbert und Brigitte Schleck-Schroeder


10.11.2009

Hallo,
habe die schlechte Nachricht im Fernseh gesehen!
Ich war diesen Sommer noch an der Mosel. Es würde schade sein wenn diese Brücke die Mosellandschaft versauen würde.
Könnt ihr auch keine Petitionen sammeln über Facebook???

Mit freundlichem Gruß aus Belgien.
P. N.


04.11.2009

Liebe Freunde,
durch den Bericht in der Sendung "Frontal" im ZDF bin ich auf das Projekt aufmerksam geworden. So eine gigantische Brücke verschandelt das Moseltal - für immer. Ihr habt Recht wenn ihr dagegen vorgeht. Das kann man nur unterstützen. Heutzutag setzen sich Politiker mit solchen Bauwerke ihre Denkmäler. Unter dem zweifelhaften Argument des Ausbaus von Verkehrsstraßen werden diese Dingen den Leuten verkauft.
Doch diese haben dann die ganzen Nachteile durch solche Maßnahmen zu tragen. Wir sind selbst in einer Bürgerinitiative tätig. Und wir wissen: nur der nachhaltige und wiederholte Protest kann etwas bewirken. Ich wünsche ihrer Initiative die Kraft und alle mögliche Unterstützung um ein Umdenken zu bewirken !

Beste Grüße
W. S.
Emmendingen